Beichte 

Nach so langer Zeit, hab ich gedacht ich sei durch mit all dem, aber es scheint so als wäre ich das noch lange nicht, scharfe oder spitze Gegenstände beherrschen mich wieder, ich hab es wieder getan und mich Selbstverletzt und das Gefühl von Reue scheint nicht aufzutreten so wie sonst immer,es beunruhigt mich, das Gefühl von Reue hat mich sonst immer vor schlimmeres bewahrt und jetzt ist es nicht da.

Und ich würde mir so sehr wünschen das ich zeigen könnte wie schlecht es mir geht aber ich kann es nicht weil ich zu lange gespielt habe das es mir gut geht und kann diese Maske nicht ablegen , ich hab es verlernt zu zeigen wie schlecht es mir Psychisch geht und ich wünschte es würde jemanden geben der auch hinter diese Maske sehen kann und sieht wie schlecht es mir wirklich geht, aber das kann niemand. 

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Kampf den ich nicht zu Kämpfen weiß 

Es gibt zwei Seiten meines „ichs“ der Teil dem es gut geht, der Freude am Leben hat und dann der Teil, der traurig ist, hilflos, allein und einfach nur sterben will. Die beiden Seiten geraten immer aneinander und bekämpfen sich bis ein Teil irgendwann auf gibt. Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalten soll, es ist einfach unerträglich. 

Ich mach mir viel zu viele Gedanken über völlig banalen Dinge und zerbreche mir dabei den Kopf, ich weiß einfach nicht wie ich alles schaffen soll, Schule, Ausbildung….ich meine ich bekomme es ja noch nicht mal hin mit dem Bus zur Schule zu fahren ohne in völliger Panik auszubrechen. Was ist nur falsch mit mir ? Warum kann ich das nicht was soviele andere können , wieso kann ich nicht ein ganz normaler Mensch sein? Ich hab doch nichts verbrochen ! 

Ich kann einfach nicht mehr, ich vergieße jede Nacht so viele Tränen und die sieht niemand und wird nie jemand sehen, ich will stark bleiben und ich will einfach nicht das jemand sieht wie fertig ich eigentlich wirklich bin.

Wahrnehmung 

Manchmal tut dir jemand so weh, dass es plötzlich gar nicht mehr wehtut. Bis etwas passiert, das dich wieder fühlen lässt. Und dann ist alles wieder da. Jedes Wort, jeder Schmerz , jeder Augenblick. Wie könntest du jemals verstehen, wo ich herkomme? Selbst wenn du fragst, wenn du zuhörst, so kannst du es doch nicht hören oder spüren. Du kannst meine Geschichte nicht erinnern. Du bist meinen Weg nicht gegangen. Du hast nicht gesehen, was ich sah. Meine Vergangenheit definiert mich. Das bin ich. Ich werde nicht gesehen, nicht gehört, nicht gewollt. Das bin ich. Falls ich überhaupt irgendwas bin. Es scheint, als würde die Sache die mich oben hielt, in eine verkehrte Welt hinabziehen, in der es keine Ordnung gibt. Nichts ist so, wie es sein soll. Und eine tiefe Traurigkeit erfüllt meine Seele. Ich versank immer tiefer in mir selbst. Und nichts vermochte, mich wieder hinauszuziehen. Gefangen im Elend meines eigenen Lebens, verloren im Kummer meiner Seele, nicht in der Lage , Licht sehen zu können, nicht in der Lage, einen Neubeginn sehen zu können…..nicht fühlen zu können, hoffen und träumen. Ich merkte , die dunkelsten Tage meines Lebens standen mir noch bevor. Für meine Seele hörten die schwarzen Nächte nie auf. Es schien, als gäbe es nur die Nacht und Albträume und niemals einen neuen Morgen. Und manchmal fragt man sich vielleicht:“Warum?“ Aber die meiste Zeit versucht man, nicht darüber nachzudenken. Und versucht, durchzukommen und zu überleben. Und nichts ist wichtiger als die wichtigsten Dinge wiederhaben zu wollen. Wer wird deine Hand halten und zuflüstern, dass alles gut wird? Ich weiß, ich bin hilflos,abhängig , verzweifelt. Aber was wenn die, die du am meisten brauchst, deine Existenz bedrohen? Die Sonne gehe jeden Morgen auf, aber weißt du wo? Sie ist immer wo anders. Es ist schwer, den Osten zu finden , wenn du immer wo anders bist. Aber wenigstens kommt sie. Sie kommt immer. Darauf kann ich mich verlassen. Und ganz langsam haben sich die Jahreszeiten um mich herum geändert. Es scheint, dass mir dieses Mal die Welt nicht wieder unter den Füßen weggezogen wird. Meine Füße stehen sicher, wurzeln Beginnen zu wachsen, kleine knospen der Hoffnung blühen auf. Meine Vergangenheit, meine Geschichte, ist nicht meine Schuld. Es liegt nicht an mir . Und es muss auch nicht meine Zukunft bestimmen . Ich bin liebenswert. Ich bin es wert , dass man sich um mich kümmert. Und dieser Lichtstrahl, macht den ganzen Unterschied. Die Lichtstrahlen machen mir Hoffnung, dass mein Sommer eines Tages kommen wird. 

Hoffnungslos 

Und da ist es wieder, dieses tiefe Gefühl von Traurigkeit und Verzweiflung und die Hoffnung schwindet und zieht wie ein Zug an mir vorbei. Diese Hilflosigkeit und diese Angst zerstört mich und ich wünschte es würde einfach aufhören, dieser Kampf zwischen mir und meinen inneren zerbrechen ist wieder so unerträglich, der eine Teil will einfach nur noch sterben der andere Teil will aber leben, dieser Kampf zerfetzt mich und ich fühle mich hin und her gerissen. Und ich fang wieder an mir die Frage „was wäre wenn“ zustellen und ebenso fang ich wieder an genau nach zurechnen wie der Fall sein muss um nicht elendig am Strick zu Ersticken sondern das es mit einem Genick Bruch schnell getan ist. Dabei sollte ich über sowas gar nicht erst nachdenken aber ich tu es Automatisch, ob ich will oder nicht, ich fühle mich so machtlos! Und dieses ständige Zusammenbrüche , dieses ständige zurück ziehen und kein Tageslicht mehr an sich ran lassen , es ist doch mittlerweile der größte scheiss geworden aber aus meinen eigenen kleinen Knast komm ich nicht mehr raus und ich wünschte ich könnte dem ganzen irgendwie entfliehen aber ich schaffe es einfach nicht! Und ich will mich wieder spüren, spüren das ich noch lebe, ich will mich verletzten , mir wieder Schäden fügen, meine Beine und Arme Bluten stehen, wieder die Schnittwunden sehen und fühlen und festgestellten das ich lebe, warum weiß ich nicht aber ich habe einen unerträglichen Drang zur Selbstverletzung , es ist ein Teufelskreis , einmal angefangen und seit dem immer wieder das auf dem ich zurück greife. Meine Abfindung ist zwar mittlerweile das ich mir den Finger in den Hals stecke und kotze aber es genügt mir nicht, das reicht mir nicht um zu spüren das ich am Leben bin. Manchmal wünsche ich mir, das ich brutal zusammen geschlagen werde um mir nicht selbst Schaden muss, aber das wird niemals sein. Ich bin abhängig von einem scheiß Stück Metal , was immer und immer wieder in mein Leben zurück kommt und sagt „Hallo hier dein bester Freund alter Tage, komm und benutz mich, ich weiß das du das willst und irgendwann bring ich dich auf die Strecke“  ich wünschte es wäre anders, ich wünschte ich könnte es hinter mir lassen aber ich schaff es nicht , nur meine quälende letzte Kraft sieht zu das ich es nicht tu aber wie lange soll das schon gut gehen? Wie lange werde ich es noch aushalten genau nicht darauf zurück zugreifen? Ich wünschte ich wüsste es aber ich habe keine ahnung. 

Stand der Dinge 

Und ich frage mich, wie ich nur so naiv und dumm sein konnte und dachte das ich nach 3Monaten Klinik geheilt sei? Depression sind nicht heilbar, sie können nur erträglicher gemacht werden. Ebenso wie PTBS, Angststörungen und Persönlichkeit Wahrnehmungsstörung, sie sind nicht heilbar, sie werden nur erträglicher und momentan sind sie nicht erträglich , mich quält das alles und ich fühle mich nutzlos! Ich kann mit mir nichts anfangen, fühle mich leer, traurig und fast Tod. Ich verstehe mich selber nicht mehr, ich weiß nicht was ich noch machen kann, ich weiß nur das ich mich versuche sowenigen Menschen anzuvertrauen wie es nur geht,weil nicht jeder versteht und unterstützt mich und nutz meine Schwächen eher gegen mich! Wie soll ich einen Menschen bitte auch vertrauen, er kann so lieb und ekelhaft zugleich sein, ein Mensch ist generell ein verräter seiner eigenen Art! 

Ich kann momentan einfach nicht mehr ich fühl mich Erbärmlich und schwach, wie eine Löwin die kurz vorm sterben ist und darauf wartet gerettet zu werden. 

Ich habe Angst, Angst vor mir selbst, ich weiß zu was ich fähig bin, ich weiß wenn alles Zuviel wird ich in mein Verhaltens Muster zurück fallen werde und ich weiß nicht wie ich dies stoppen kann! 

Mir fehlt der Mut und das Vertrauen um jemanden zu erzählen was mit mir nicht stimmt, einer meiner Gründe warum ich lieber schreibe, hier kann mich niemand verurteilen, keiner weiß wer ich bin , nur Menschen den ich vertraue wissen das ich hier meine sorgen und Probleme dokumentiere! 

Ich frage mich ob ich eines Tages glücklich leben werde ohne mir den Kopf über meine Psyche zu zerbrechen. 

Widerstand 

Wie sollte ein Mensch das an Schmerz fühlen können wie ich diesen Schmerz empfinde? Richtig, gar nicht! Woher sollte ein Mensch wissen, wie es mir geht, wenn er nicht fragt? Wie soll ein Mensch wissen wie kurz ich davor bin die Klinge anzusetzen ? Woher soll ein Mensch wissen , das ich soweit in der leibhaftigen Hölle meines eigenen Lebens liege und es nicht mehr aushalte dieses Leben, lebendig zuführen? Wie soll ein Mensch Wissen das ich jede Nacht mir den Finger in den Hals stecke um zu Kotzen ? Richtig gar nicht, weil sie sich damit nicht beschäftigen wollen und nicht einsehen wollen wie schlecht es mir geht. Aber ich lebe, ich lebe weil ich widerstehen kann, mir Schmerz hinzuzufügen, weil ich widerstehen kann mir das Leben zu nehmen, weil ich ein Kampf alleine geführt habe und es war nicht gerade leicht aber wie lange wird mich diese Stärke noch halten ? Werde ich aufgeben ? Werde ich es nicht weiter schaffen ? Mein aktuelles Fazit ist, ich wünsche mir nichts mehr als sechs Meter unter der Erde zu liegen, am liebsten würde ich Arme und Beine aufschneide und sehen wie die Haut von dem Hautgewebe hinweg springt. Aber wie sollte ein Außenstehender jemals verstehen können, wie es mir geht, wie soll jemand verstehen können ohne mein Weg gegangen zu sein. Wie soll jemand verstehen können, das ich Nachts vor Angst und Verzweiflung nicht schlafen kannst weil mich stimmen der Vergangenheit heimsuchen? Es wird nie jemand verstehen, nie wird jemand die Angst verspüren , die ich verspüre und eigentlich wäre ich Einweisungs bereit, eigentlich gehöre ich weg gesperrt, weil ich in dieser Welt nicht dazugehöre, weil ich Psychisch eine große Hürde zu gehen habe und die Menschheit einen Menschen wie mich nicht haben möchten, weil sie nicht das leid und elend sehen wollen oder können.  Aber ich lass mich nicht einsperren und wie ein Sonderfall behandeln, ich Kämpfe mit jeden Tag um Anerkennung dieser verfluchten Welt um ein Teil davon zu sein um jeden Augenblick genießen zu können. Aber es wird immer Menschen geben, die mir diesen Weg erschweren werden aber damit muss ich versuchen umzugehen. 
Mein Leben könnte ich einfach beenden aber was wäre es wert, jetzt zu gehen ? Was verpasse ich wenn ich mir jetzt das Leben nehmen würde ? Gerade ist mir das egal ob oder was ich verpassen würde aber was ist wenn ich morgen einen Wunderschönen Sonnenaufgang und Untergang verpasse…das würde ich nicht mehr erleben wenn ich mich umbringe. Dieser widerstand es nicht zu tun ist da aber der will es zu tun ist genau so da, wie ein Magnetfeld muss man sich das vorstellen. 

Ich lebe und dafür bin ich auch dankbar, aber ich halt diese qualen nicht mehr aus. 

Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Viele fragen mich oft was eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) überhaupt ist, eigentlich recht leicht zu erklären aber leider verstehen es einige dennoch nicht. PTBS ist eine Psyische erkrankung die kurz nach einem Trauma oder einiger Zeit danach  auftritt(Für weitere Information einfach mal Googlen). Bei mir war es eine Nacht 2006,welchen Monat weiß ich nicht mehr, aber es muss was zwischen Sommer und Winter gewesen sein.  Ich war zu dem Zeitpunkt bereits 7 Jahre alt , ging in die erste Klasse und meine Eltern hatten sich einige Monate vorher getrennt, ich habe auch einen kleineren Bruder, der zu diesem Zeitpunkt gerade mal 5 Jahre alt war. Ich wohnte mit meiner Mutter und mit meinem Bruder in einer Reihenhaussiedlung, eigentlich eine richtig assige gegend dort, aber zu diesem Zeitpunkt war uns das egal, wir hatten immerhin ein Dach über den Kopf. Mein Vater wohnte einige Zeit später im Reihenhaus neben an, wir in der 12 und Papa in der 14 , vielleicht war da zwischen noch die 13 aber das weiß ich nicht mehr. Irgendwann sind relativ Junge leute ich würde schon sagen noch Jugendlich in der Wohnung unter uns eingezogen, seit dem gab es keine Nacht mehr in der es mal ruhe herschte. Doch leider, zu meinem bedauern, wurden auch diese eine Nacht, warum ich heute an PTBS habe zu meinem Schlimmsten alptraum. Ich hatte geschlafen und wurde irgendwann von den Lautenschall des Blaulichtswach, ich schaute aus dem fenster und sah einen einzigen Einsatzwagen der Polizei, ich bekam Angst, da unten ganz viele leute durcheinander liefen, teilweise Schrien und Weinten, so verließ ich mein Zimmer um bei meiner Mutter zuflucht und geborgenheit zufinden, meine Mutter jedoch stand bereits schon Panisch und aufgewühlt im Flur und Telefonierte, ich sah n großen Fleck der Schwarz/Rot war an ihrer neuen Alt-Rosè farbenen Hose und Fragte sie direkt was sie gemacht hat, sie schaute auf ihren Bein, sagte mir sie sei beim Wäsche in den Keller runter Tragen hingefallen, ich glaubte meiner Mutter zu diesem zeitpunkt diese notlügen um mich nicht in Panik zu versetzen, heute weiß ich das die Waschmaschine immer im Bad stande und die Wäsche im Wohnzimmer zum Trocknen hing. Nachdem meine Mutter mit dem Telefonieren fertig war, weckte sie meinen Bruder, der mit mir dann in meinem Zimmer ging, wir lagen auf dem Bett und Weinten. Kurze zeit später kam mein Vater und Schaute kurz nachdem rechten, kam kurz zu mir und mein Bruder, nahm uns in den Arm und ging danach mit meiner Mutter wieder nach unten. Ich kann mich erinnern wie viel Angst mein Bruder und ich hatten, wir lagen uns in den Armen weinten zusammen, passten aufeinander auf und spendeten uns gegenseitig trost, zwei kleine Kinder im alter von 7 und 5 Jahren mit einer geschwisterliebe die bis Heute noch 1000Meilen weit reicht und unzertrennlich ist. So lagen wir da, voller Angst und von Tränen übergossen, als ein Fremder Mann vor meiner offenen Zimmertür Stand, so saßen mein Bruder und ich in geistesbiltz Arm in Arm im Bett schauten den Mann verängstig an und hörten im Hintergrund die dunkle zornige Stimme meine Vaters der den Mann mit den Worten „Ein schritt weiter in das Zimmer wo meine Kinder sind, erschieß ich dich“ erst in diesem Moment verstand ich, das dieses mal nicht nur die Musik von unten zulaut gewesen sein musste sondern, das sich dort ganz andere Szenen abgespielt haben mussten. In einem von dem anderen moment Packte sich mein Vater den Fremden Mann unsanft und schmieß ihn aus der Wohnung und letzendlich auch die Treppen hinunter. Es vergingen einige Minuten als mein Vater wieder kam,er nahm meinen Bruder rechts auf dem Arm und mich links , ging mit undsaus der Wohnung, ich sah 3 RTW Wagen, 2 Polizei Wagen und 1 Wagen der Feuerwehr, warum Feuerwehr? Das weiß ich nicht. Vorallem sah ich viel Blaulicht.Papa brachte uns zu sich, machte den Fernsehen an auf ein Kinder Programm was lief und ging wieder für ca. 10min raus und kam danach wieder. Er nahm uns in den Arm und war stolz auf uns das wir für einander da waren. Da mein Bruder und ich zuviel Angst hatten, durften wir bei Papa mit im Schlafzimmer schlafen, wir Fragten mein Vater wo Mam sei, er erzählte uns, dass sie mit dem RTW mit gefahren ist weil sie Angeschossen wurden ist, mein Bruder und ich fingen wieder Schrecklich an zu weinen wir haben uns in diesen moment das schlimmste ausgemalt, Papa beruhigte uns und erzählte das es nur eine leichte Schussverletzung am Oberschenkel ist und das es eine Gas-Pistol war. Ungefähr eine stunde später Klingelte Mama an der Haustür , mein Bruder und ich umarmten sie mit voller freude, das es ihr gut ging , sie redete noch mit Papa und mein Bruder und ich schliefen ein. Ich durchlebe diese Nacht, nicht jeden Tag aber an Manchen Tagen, durch eine bewegung oder eingeräusch bekomme ich ein Flash Back und fühle, Angst, Hilflosigkeit und Schmerz, ich weiß bis Heute nicht wie ich damit umgehen soll, im Jahr 2014 als ich mein ersten Flash Back hatte wusste ich mir nicht anders zu helfen und fing an mich zu Ritzen, ich wollte mich sogar umbringen weil ich damit nicht zurecht kam und damit nicht mehr leben wohlte. Im April 2015 fing ich eine Therapie an und war im August 2015 Clean und habe mich bis auf 5 kleine ausnahmen nicht mehr Selbstverletzt. Auch wenn ich mich nicht mehr Ritze, weiß ich nicht wie ich mit den Flash Backs zurecht kommen soll, ich sehe alles genau vor mir, jede bewegung, jeder gesichts ausdruck, jede kleidung. Ich höre jedes geräusch und jedes wort und ich rieche diesen ungewöhnlichen geruch aus dem treppenhaus jedes mal wenn ich einen Flash Back habe. Ich habe natürlich eine Therapeuten, aber es fällt mir viel zu schwer darüber zu sprechen, mir fällt es leichter diese erlebnisse zu schreiben. Und ich würde nicht sagen, das es schlecht war das es passiert ist, ich habe zwar bleibene schäden davon getragen , aber es zeigt mir das auch solche sachen passieren können und das ich nicht der einzige Mensch mit schlimmen erlebnissen bin. Ich bin froh darüber, eine schlechte erfahrung gemacht zu haben, eine schlechte erfahrung wo das leben meiner Mutter die mir ihre ganze kraft und liebe schenkte mit ihrem leben bedroht wurden ist und das ich weiß das sie einen Schutzengel hatte, es hätte auch anders ausgehen können. Und ich weiß auch das es da draußen Menschen mit ähnlichen erlebnissen gibt und das macht mich stolz, den das macht uns so besonders und vorallem macht es uns zu starken unabhängigen Menschen. Ich liebe mein leben so wie es ist und für kein Preis der Welt würde ich es ändern wollen, meine vergangenheit macht mich einzigartig. Ich komm damit zwar noch nicht zurecht aber auch das werde ich noch lernen.